Joomla zeigt in der Blogansicht hinter jedem Blogitem ein Printicon an. Will man dies nicht, sondern nur an der Hauptüberschrift einen Druckbutton für die ganze Seite, dann gibt es dafür keine Option. Kein Thema dachte ich, schließlich kann man einfach mit den Overrides fürs Template die Ausgabe manipulieren. Also nix wie raus mit der Druckoption aus der blogitem.php und reinkopiert in blog.php.

Tja so einfach wars dann leider doch nicht, denn das System quittierte diese Aktion mit einem weißen Screen und einer schönen PHP-Fehlermeldung. Getreu dem Motto: ich lese das Handbuch nur wenn ich Probleme habe, also Foren und Tante G Konsultiert. Das Ergebnis war ernüchternd. Einige waren der Meinung, sowas gehe gar nicht. Aber letztlich ist es nur ein Link. Der muss doch herzuzaubern sein. Schaut man sich an, wie Drucklinks aussehen findet man soetwas:

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…und Webdesigner designen Webseiten. Und manchmal verpennen Sie auch etwas. So ging es mir, als ich heute feststellt, dass vor kurzem eine wildgewordene Gruppe  Webworker sich aus Xing heraus auf das Keyword Farbmischmaschinen stürzte, um zu sehen, wie schnell man damit in den Suchergebnissen (SERPs) von google erscheint.

Hintergrund dieser Aktion ist ein Hersteller von eben jenen Farbmischmaschinen, der es in keiner Diskussion auf Xing versäumt, über Webworker egal welcher Disziplin, deren Nutzlosigkeit und den maßlos überzogenen Preisen vom Leder zu ziehen.  Jetzt zeigt google zwei dieser Blogeinträge vor eben jenem Hersteller von Farbmischmaschinen.

Eigentlich ist das Thema damit erledigt. Man hat gezeigt, dass man was von seinem Job versteht und ist mit einem simplen Blogeintrag an dem Besserwisser vorbeigezogen. Wozu dann dieser Blogpost? Tja, eigentlich ist er sinnlos. Aber ich bin ein neugieriger Mensch und muss natürlich sehen, wo ich mit dem Keyword Farbmischmaschinen landen werde, ohne dass jetzt noch allzu viele Kommentare zu erwarten sind, die das Keyword enthalten.

WYSIWYG – What You See Is What You Get. Was Du siehst, ist was Du bekommst. Solche Programme versprechen, jeder kann Webseiten gestalten. Fachwissen braucht es dafür nicht. Das erledigt das Programm. Nun ist das mit diesem Versprechen natürlich in der Realität nicht ganz so einfach wie es versprochen wird. Unter anderem weil verschiedene Browser, vornehmlich aus der Microsoftfamilie,  sehr eigene Vorstellungen davon haben, wie etwas dargestellt wird.

Um diese Schwierigkeiten mit nicht standardkonformen Browsern zu umgehen und weil  solche Programme es mit ihrem Namen sehr genau nahmen, gab es welche die einfach alles was man soeben mühsam zusammengeklickt hat, einfach alles als Grafik abspeicherten.

Schrieb ich da gerade früher? Nun auch ich irre zuweilen. Gestern zeigte mir jemand eine nagelneue Firmenwebseite bei der in der restlos ALLES als Bild abgespeichert wurde. Designelemente ebenso wie Texte. So müssen für eine Seite locker 2MB übertragen werden. Blinde, die darauf angewiesen sind, sich Inhalte vorlesen zu lassen gehen ebenso leer aus wie Suchmaschinen. Es gibt schlicht nichts zu indexieren. Naja, ich will fair sein, die Bilder haben immerhin einen Alt-Text.

Ich war wirklich der Meinung, sowas gäbe nicht mehr. Das ist mir eine Erwähnung in den Todsünden wert.

Aus meinem Maschinenbaustudium weiß ich:

Die Kosten zur Behebung eines Fehlers steigen mit fortschreitender Phase des Produktlebenszyklus um den Faktor 10.

Die 10er Regel der Fehlerkosten

Die 10er Regel der Fehlerkosten

Oder einfacher ausgedrückt: je später ein Fehler entdeckt wird, desto teurer wird es, diesen zu beseitigen. Grund genug, in den frühen Stadien der Produktplanung und -entwicklung sehr sorgfältig zu Werke zu gehen. Das spannende an solchen Grundregeln ist, dass sie allgemeingültig sind und auf andere Bereiche übertragen werden können. So kommen wir darauf, was eine Regel, die man in der Vorlesung Kontruktionsmethodik lernt, im Blog eines Internetfuzzis zu suchen hat.

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Denn Badezimmer mutieren immer mehr zu Wellnesstempeln. Da käme niemand auf die Idee, das vom  Sohn des Nachbarn machen zu lassen. Der hat nämlich noch nie ein Bad gefliest. Als er klein war, konnte er aber prima im Sandkasten Sand mit Wasser anrühren und Förmchen füllen. Speis anrühren ist ja nicht großartig anders.

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…oder unternehmerische Entscheidungen, die sich mir wirklich nicht erschließen.

Da ist es mal wieder passiert: ein Interessent ruft an, weil er sich für relativ kleines Geld eine Website hat machen lassen, aber überhaupt nicht zufrieden ist. Und damit liegt der Anrufer völlig richtig: die Seite ist mit Frames realisiert und macht den Eindruck, dass in jedem Frame ein Farbeimer ausgelaufen ist.

Es wird ein Bildlogo und ein Schriftlogo verwendet. Das Bildlogo enthält wirklich! alle Farben des RGB Farbraumes, denn es wird ein Regenbogenverlauf verwendet, dessen Grünbereich zu allem Überfluss in der Mitte nochmals von einem lila Balken durchbrochen wird. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass die im Farbverlauf reichlich vorhandenen Strichgrafiken kaum erkennbar sind. Wenn das auf dem Monitor schon so aussieht, möchte ich die grauen Haare eines Druckers bei der Printumsetzung gar nicht erst sehen.

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23
Apr

Zu oft habe ich es gelesen, als dass mich noch darüber aufrege. Verwundert bin ich trotzdem jedes Mal wieder, wenn ich auf Xing oder anderen Plattformen lese, man hätte eine tolle Idee und man brauche noch jemanden, der das realisiere. Dafür würde es dann später eine Beteiligung am Umsatz geben.

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Ich war schon immer ein Fan minimalistischer Designs. Das Layout für aufgeräumte mit großen Weißräumen versehene Webseiten zu erstellen ist erheblich schwieriger, als ein grafisches Feuerwerk abzufackeln. Wenn man so gut wie keine Schmuckelemente und wenig Farbe verwendet, dann müssen diese sehr effektiv eingesetzt werden.

Webdesignledger zeigt eine Auswahl an “Clean White Web Designs”.

In meinem früheren Leben war ich mal Systemadministrator in der Zentrale eines nicht eben kleinen Unternehmens für medizinische Produkte. Deshalb hat mich die Fehlfunktion meiner Netzwerkfestplatte nicht gerade nervös gemacht. Ich geh also runter in die Abstell/Rumpelkammer in der auch sämtliche Kommunikationsleitungen zusammenlaufen, ziehe den Netzwerkstecker und das Kabel vom Netzteil und…hoppla…was ist das denn? Da blieb doch glatt einer der Pins in der Buchse stecken. So war das mit dem „Stecker“ wohl nicht gemeint. Also da haben wir ja den Übeltäter, so dachte ich. Aber weit gefehlt. Es sollte eine kleine Irrfahrt werden.

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Der Shop www.danas-kinderwelt.de ist kurz vor der Vollendung. Es müssen noch ein paar Icons angepasst werden und letzte Aufhübschungen via CSS vorgenommen werden. Dann ist es vollbracht. Das Standardtemplate von VirtueMart haben wir mächtig durcheinander gewirbelt. Nichts erinnert mehr an das crude dreispaltige Standardlayout. Man lehnt sich zufrieden mit der Arbeit zurück und freut sich auf den bevorstehenden Launch und dann passiert natürlich das Unvermeidliche: ein grundlegender Fehler im System.

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